Sparkurs für Merkel – britischer Premier macht es vor

25. Juli 2010 – 10:00

Ein eigenes Büro, ein hübsches Schlafzimmer, eine Menge Mitarbeiter – und das alles in einem Flugzeug. Für Bundeskanzlerin Angela Merkel ist das auf ihren Flügen um die Welt alles schon Routine. Da gibt es wohl keinen Menschen weit und breit, der nicht so komfortabel reisen möchte. Doch, gibt es. Der Mann heißt David Cameron, kommt aus England und ist dort Premierminister.

Cameron, der vor wenigen Wochen das Amt des britischen Premierministers übernommen hat, verzichtet bei seinen Reisen auf teuren Pomp. Nach Angaben der Neuen Zürcher Zeitung online flog der Politiker jüngst zu seinem Antrittsbesuch in die USA. Doch die Regierungsmaschine ließ der Brite in London stehen. Stattdessen setzte er sich in einen Linienflieger von British Airways – Businessklasse, Platz 14a. Und ab ging’s Richtung Washington. Unterwegs, so die NZZ, habe Cameron in seinem Sitz gut geschlafen und die sieben Stunden Flugzeit bestens überstanden. Und da ein gutes Gewissen bekanntlich auch ein gutes Ruhekissen ist, sei dem Premier das gegönnt. Immerhin hat er den britischen Steuerzahlern damit rund 300.000 Pfund erspart.

Zudem hatte Cameron endlich auch einmal Gelegenheit, mit dem Volk in Kontakt zu kommen. Beim Boarding in der Wartehalle kam man gleich ins Gespräch. Wichtigstes Thema: Der Sparkurs der Regierung, bei dem David Cameron mit gutem Beispiel vorangehen wollte. Und auch innerhalb der USA blieb der Brite sparsam. Statt mit dem Flugzeug vom Weißen Haus in Washington nach New York zu düsen, setzte sich Cameron mit seinen Sicherheitsleuten in den Zug, genoss den Ausblick und ein Tässchen Tee. Das wäre doch etwas für Angela Merkel. Anstelle des Hubschraubers könnte sie innerhalb Deutschlands doch den ICE nehmen und eventuell nebenher noch 500 Euro Hitzeprämie bei ausgefallenen Klimaanlagen bekommen. Natürlich kämen auch die Auslandsflüge billiger – zum Beispiel nach Kapstadt. Dahin flog Merkel ja bekanntlich, um das WM-Viertelfinalspiel der deutschen Elf gegen Argentinien zu sehen. Für rund 200.000 Euro. Sollte noch einmal eine Reise nach Südafrika anstehen, wir haben für Frau Merkel mal nachgesehen: Einen Flug nach Kapstadt gibt es von Berlin aus schon für 952,79 Euro, mit Umsteigen in London. Weiter geht es dann – mit British Airways.

Quelle und mehr:  info.kopp-verlag.de/hintergruende

  1. 4 Kommentare zu “Sparkurs für Merkel – britischer Premier macht es vor”

  2. Peter_Repulse sagt:

    Ein Sparkurs u.v.a. auch für die (politisch) Prostituierte Merkel, zugleich “BRD”-Hochverräter und Serienstraftäter, kann einzig nur derart aussehen, dass diese Subjekt interniert wird !!!

    Um das zu errechen, ist die Bevölkerung gefragt, die doch jetzt endlich genug hat und nunmehr auch schluss machen sollte, mit derarten Abfall !!!
    Zur Veränderung der Zustände ist es wichtig, dass die nachfolgenden Infos in hoher Anzahl verbreitet und vor allem auch in hoher Anzahl umgesetzt werden:
    http://www.terra-germania.info/wp-content/uploads/2010/06/Bürger-Info_13062010.pdf

    gepostet am 25.07.2010

  3. Lebensfreude sagt:

    Einer für all, alle für einen, ein edler Spruch, aber bei vielen “Reichen” ist der nie angekommen. Wie Menschen mit einem Euro pro Tag leben müssen, scheinen diese Leute überhaupt nicht zu registrieren, und das passiert sogar in Deutschland.
    Der liebe David wird bestimmt einiges zu hören bekommen, wenn er zu “menschlich” wird. Das ist ein schlechtes Vorbild für unsere “Großen”, die gar nicht wissen, wie klein sie sind.
    Wir brauchen wirklich viel Geduld bis die Masse einmal begreift, was da abläuft.
    Ich wünsche mir, dass es schnell geht.

    gepostet am 25.07.2010

  4. Eine Mitleserin sagt:

    ” .. und eventuell nebenher noch 500 Euro Hitzeprämie ..”
    Diese Prämien könnte sie Kinderarmutsprojekten in diesem Land spenden :ja:
    Dann würde sie wenigstens mal was g’scheids tun :-(
    Aber wie das so ist, wird sie den Geier tun, sich eher noch mehr Privilegien geben, bevor sie an das Volk denkt :denken:
    Ist ja auch nicht ihre Aufgabe und nicht ihr Wollen, als Geschäftsführerin der BRD GmbH :totlachen:

    gepostet am 25.07.2010

  5. stgermain sagt:

    Flugbereitschaft, mehr darüber auf:
    http://de.wikipedia.org./wiki/Flugbereitschaft_des_Bundesministeriums_der_Verteidigung

    Größter Teil der Flugbereitsch.(früher TStFFBMVG, heute Fibschft.BmVG) ist in Köln-Porz- Wahn stationiert.
    Kleiner Teil(3 Cougar A5-532)ist in Tegel/Berlin.
    Der Nachteil(dies sage ich aus eigener Erfahrung aus den 70-igern, da war ich dort in Köln stationiert),ist bei dieser Einheit die Vielfalt der Flugzeugtypen.Das heisst sehr viele Techniker für unterschiedlichste Technik,Ersatzteile(Manuel-Handbooks aus den USA müssen laufend erneuert werden).Also ein Riesenaufwand bei der Wartung.Ein Wunder(sind eben gut ausgebildete Techniker, Elektroniker usw.)das da nicht mehr PANNEN passieren.
    Als positiv zu bewerten sind die 4 MULTI-Roll-Flugzeuge(Airbus, früher Boing 707).
    Diese sind innerhalb kuruer zeit für Katastrophen einsätze umbaubar.(Sitze raus rollen, Vorgepackte Container rein,in ca. 4 Std. fertig bestückt)
    Diese Airbusse sind auch als für Verletzten- Transporte,als Tanker und für normale Passagiertransporte zu nutzen.Alle anderen Flugzeuge(vor allem die Challanger sind überflüssig und veraltet, also Mist)!!!Für kurze Strecken dürften dem Gemerkel, dem Wölfchen und den anderen Politschranzen der Hubschrauber, die BundesWahnBahn :-) ,der PKW reichen!

    gepostet am 25.07.2010

Kommentar schreiben

:denken: 
:cool: 
:irre: 
:-) 
:froh: 
:neutral: 
:-( 
;-) 
:ja: 
:nein: 
mehr...